Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf: Bautraditionen im Südburgenland

Beschreibung

Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf – Bautradition im Südburgenland – von Erich Lehner (Herausgeber), Hubert Feiglstorfer (Herausgeber).

Das gebaute Umfeld der Vergangenheit im ländlichen Raum vieler Regionen ist durch die rasante technologische und gesellschaftliche Entwicklung im 20. Jahrhundert heute fast zur Gänze verschwunden. Um die Lebensumstände der bäuerlichen Bevölkerung in der Zeit vor dem 20. Jahrhundert zu dokumentieren, werden charakteristische historische Bauten als geschichtliche Zeugnisse bestimmter Regionen in Freilichtmuseen übertragen, welche Einblicke in das soziale Umfeld der ländlichen Bevölkerung in früheren Zeiten vermitteln und damit zum Verständnis der Entwicklung bäuerlicher Kultur beitragen. Das Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf umfasst eine Sammlung historischer Gebäude des Südburgenlands aus der Zeit vom ausgehenden 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Mit einem breiten Spektrum der Objekte – bäuerliche Wohnhäuser, Speicherbauten wie Schüttboden oder Kittinge, verschiedene Stadelarten wie Kreuzstadel, Heustadel oder Fruchtstadel, Schmiede, Kellerstöckl, Schweineställe, Bienenhaus, Glockenturm, Notstand, Darre, Tschardake, Taubenschlag und Radbrunnen – vermittelt die Anlage einen tiefen Einblick in das bäuerliche Leben der Region bis ins 20. Jahrhundert. Die Buchpublikation nimmt sich der baukulturellen Aufarbeitung der Museumsobjekte an. Mehrere Beiträge unterschiedlicher Autoren erklären verschiedene Aspekte des ländlichen Bauens im Südburgenland, darüber hinaus werden in detaillierten Beschreibungen der einzelnen Bauwerke deren Funktion und Bauweise erläutert.

Bibliografie

new academic press
Wien
2022
Taschenbuch
139 Seiten
ISBN 9783900265526
Format: 16.6 x 0.8 x 23.6 cm

Bezugsquelle: